Grundschule Pommersfelden

 

19.04.2013

Lernen in der Geometrie-Werkstatt, das macht Spaß!

 

In den letzten Wochen arbeiten die Jungen der beiden dritten Klassen gemeinsam in einer Geometrie-Werkstatt.

Doch was bedeutet das?

„Werkstattunterricht entsteht aus einem vom Lehrer organisierten offenen Arrangement von Lernsituationen und Materialien, bei dem die Schüler Mitbestimmungsmöglich- keiten bezüglich Arbeitsformen und -inhalten haben. So werden Schülerinteressen, -bedürfnisse und -initiativen zum bestimmenden Moment schulischen Lernens.“ (Reichen) Kennzeichnend für den Werkstattunterricht ist das handelnde, forschende, erprobende, aber auch, und dies insbesondere, das übende Element. Die Schüler und Schülerinnen üben einerseits den zu erschließenden, bzw. bereits erschlossenen Inhalt, andererseits aber auch eine Vielzahl an Methoden. Diese Methoden können dann in einem weiteren Schritt auf die Lernstrategien der einzelnen Schüler und Schülerinnen reflektiert werden.

Dabei ging es darum, denn neuen Lernansätzen Rechnung zu tragen, denn das, was wir mit möglichst großer Selbstständigkeit erarbeiten, bleibt dem Gedächtnis verhaftet – wird also gelernt (lernpsychologische Begründung für das Lernen in Lernwerkstätten).
Was wir gelernt haben, sollten wir auch selbstständig überprüfen können. Das ist nur möglich, wenn wir die Verfahren kennen, mit deren Hilfe wir zum Wissen gelangt sind (der pädagogische Grund).
Und: Wie wir etwas gelernt haben, das sollte dem entsprechen, wie Menschen zu diesem Wissen gelangt sind (der erkenntnistheoretische Grund).
Diese Gründe fordern geradezu heraus, Geometrie selbsttätig zu erlernen.

Und die Bilder sprechen ihre eigene Sprache, denn gemeinsames Lernen und Wachsen an den Herausforderungen weckt Freude.

 Und was kann Besseres passieren in einer Schule, als Freude am Lernen zu wecken?