Grundschule Pommersfelden

 

15.07.2016

Lesenacht der 1b2b

Auch dieses Schuljahr veranstaltete die 1/2b eine Lesenacht. Zusammen mit der Klassenlehrerin Simone Leisner verbrachten alle 18 Kinder der Kombiklasse sowie ein ehemaliger Mitschüler, der im Lauf des Schuljahres weggezogen war, eine ganze Nacht im Sambacher Schulhaus.

Nachdem vor kurzem der Druckschriftlehrgang abgeschlossen wurde und unsere Erstklässler mit Fug und Recht als echte Leseprofis durchgehen, nutzen wir die Gelegenheit, noch einmal viel Zeit zusammen mit den Zweitklässlern zu verbringen, die ja bald den Schulort wechseln werden.

Damit erst gar kein Gedränge um die besten Schlafplätze entstehen konnte, hatte sich jeder bereits im Vorfeld überlegt, wo und neben wem er schlafen möchte. Daher konnten wir am Abend pünktlich nach kurzer Aufbauphase zum Spielplatz starten, um noch etwas körperliche Energie und vor allem auch Lautstärke abzubauen. Da es bald zu tröpfeln begann, fiel dieser Besuch allerdings kürzer als gedacht aus.

Anschließend stellte jedes Kind ein oder sogar mehrere Lieblingsbücher vor und erhielt als Belohnung ein praktisches Lesezeichen. Danach gab es schon traditionell das Quiz „Der große Preis“, in dem Wissen rund um Kinderbücher, aber auch Rechenaufgaben und Rechtschreibfälle aus dem zurückliegenden Schuljahr, abgefragt wurde. Da hier auch schon mal Punkte „geklaut“ werden konnten, blieb es bis zum Schluss ziemlich spannend. Am Ende gewann die Fenstergruppe mit nur 1o Punkten Vorsprung. HERZLICHEN GLÜCKWUNSCH!

Endlich kamen die Taschenlampen zum Einsatz. Aber noch nicht zum Lesen, sondern als mutmachende Unterstützung bei der Nachtwanderung rund um Sambach. Da die Glühwürmchen im Dunkeln aber leichter zu entdecken waren, verzichteten viele Kinder darauf, die Lichter einzuschalten.

Zurück im Schulhaus waren einige Kinder schon so müde, dass sie auf den von Eltern gespendeten Kuchen verzichteten und lieber gleich Zähne putzten, um endlich in den Schlafsack kriechen zu dürfen.

Als alle sauber und zufrieden auf den Matten lagen, gab es noch eine Gutenachtgeschichte von Frau Leisner. Danach wurde kurz vor Mitternacht das Licht gelöscht und es durfte nur noch mit Taschenlampe gelesen werden. Kurz vor halb zwei Uhr gaben schließlich die letzten beiden Leseratten auf.

Trotzdem waren am nächsten Morgen ab halb sieben alle wieder fit und gutgelaunt. Als die Eltern zum Frühstücken kamen, hatten die meisten Kinder schon alles aufgeräumt und warteten schon ungeduldig darauf, von ihren Abenteuern zu erzählen.