Grundschule Pommersfelden

 

08.02.2017

Autorenlesung in Sambach

           Autorenlesung in Sambach
Ein Dichter erklärt uns die Sprichwörter

 

Viele kommen einem spanisch vor. Bei manchen versteht man nur Bahnhof und trotzdem gibt jeder seinen Senf dazu. Obwohl Hinz und Kunz dauernd darüber reden, bleiben sie für die meisten ein Buch mit sieben Siegel:

Wer oder was ist damit wohl gemeint ?       
Natürlich unsere Redensarten !

Rolf Bernhard Essig, ein deutscher Autor, Literaturkritiker, Moderator und Dozent, besuchte am Mittwoch, den 08.02.17 die Erst- und Zweitklässler der Sambacher Schule und las einige Passagen aus seinem Buch „Da wird doch der Hund in der Pfanne verrückt“ vor.

Seit 2008 tourt Herr Essig als Experte für Sprichwörter durch Deutschland und klärt darüber auf, welche lustigen oder auch ungewöhnlichen Geschichten hinter den am häufigsten verwendeten Redensarten und Sprichwörtern stecken. Er nahm sich kein Blatt vor den Mund und beleuchtete in seinen kurzen Geschichten altersgerecht Ursprung, Hintergründe und Bedeutung der geläufigsten Redensarten.

Die Schüler staunten, wie „man jemand an der Nase  herumführt“ (im wahrsten Sinne des Wortes!!) oder was es bedeutet „jemanden auf den Arm zu nehmen“, „jemanden einen Bären aufzubinden“ oder einfach nur  „Schwein zu haben“.

Ein mitgebrachter Sack voller Plüschtiere, deren Name häufig in Redensarten vorkommt, erheiterte die Schüler sehr und manche stellten sogar von sich aus eine Verbindung vom Tier zur entsprechenden Redensart her.

Am Ende der Lesung beantwortete Herr Essig noch ein paar persönliche Fragen der Schüler und signierte einige mitgebrachte Bücher, die sich etliche Kinder schon vor der Veranstaltung besorgt hatten. Auch alle Lehrkräfte waren der Meinung, dass dieser kurzweilige Exkurs auf den Spuren der Redensarten der deutschen Sprache eine echte Bereicherung für alle Schüler (und auch Erwachsene) war.

Unser besonderer Dank gilt auch Frau Escher aus der Bücherei Steppach, die uns diese Autorenlesung im Rahmen des Bamberger Literaturfestivals in diesem Jahr vermittelt hat.

„Wo liegt denn nun der Hund begraben?“ Etwa „da, wo der Pfeffer wächst?“ Wenn Ihnen das nicht „schnuppe“ ist, lesen Sie doch einfach mal das Buch „Da wird doch der Hund in der Pfanne verrückt“! Aber dabei bitte nicht „ins Fettnäpfchen treten“!

Wer hat mitgezählt? Wie viele Redensarten kommen denn in diesem Bericht vor?